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10.1.

10.1.

Gestern zum Raclette eingeladen gewesen. Sogleich entspann sich eine muntere Diskussion zwischen den Gästen, ob denn mehr noch als geschwallte Kartoffeln und Gürkchen zum geschmolzenen Käse lege artis sei. Die Gastgeberin zum Beispiel meinte, gerade in der Schweiz würde dazu auch Salat gegessen, was ich bestreiten wollte (und hatte doch schon aus den Augenwinkeln die Schälchen, gefüllt mit Bananenscheiben und Ananas in Würfeln entdeckt).

Heute auf dem Weg nach Köln. Wir können uns das Lebensgefühl der Schweizer nicht vorstellen, die einfach so zu einem Bahnhof fahren, dort zur gebuchten Stunde in den Zug steigen, um wie versprochen anderswo wieder aus dem Zug zu steigen und dort ihren Geschäften nachgehen.

Hierzulande, und das merkt man den meisten auf den Bahnsteigen auch an, geht jedes Reisevorhaben mit der Bahn ins Ungewisse; bleibt Ausnahmezustand. Und wird zum Grund für Freude, falls es trotzdem «klappt».

Immerhinque: Kurz vor Hannover fängt es zu regnen an, gleich hinter Hannover hört es wieder auf.

In einer Woche stehe ich am Mittelmeer.

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