Ich beschäftige mich mit vielerlei Dingen.
Wie Cyprien Gaillard einmal sehr schön festgestellt hat: «Art seemed to me like a shelter for all my activities». Mit dieser Seite gewähre ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen ausführlichen Überblick zu meinen
Neigungen und Tätigkeiten.
TAGEBUCH
2026:
PABLO
Seit dem 1. Januar 2016 führe ich ein öffentliches Tagebuch, das in jedem Jahr unter einem neuen Titel erscheint. In diesem Jahr lautet das Motto «Pablo». Tagebucheinträge aus den vorangegangenen Jahren 2021 bis 2025 einschließlich sind hier auf der Seite archiviert; die aus den früheren finden sich bei waahr.de
18.08.
Unlängst hat Molly Young auf den überbordenden Einsatz von Popmusik in der ersten Staffel von The Shards hingewiesen. In diesem Kontext stieß ich dann auf den Kommentar einer anderen Autorin, die sich vorgenommen hatte, eine Playlist mit den Songs aus der Serie anzufertigen. Dabei fand sie allerdings heraus, dass dies von einem Deutschen Journalisten schon erledigt worden war.
Der Musikteppich fällt tatsächlich auf. Kaum wurden ein paar Repliken ausgetauscht, setzt der nächste Song ein. Dazu ein mir schon beim mittleren Wes Anderson auf die Nerven gehender Einsatz von Zeitlupen. Allerdings frage ich mich, ob ich das auch richtig beurteilen kann, denn ich schaue ja so gut wie nie eine Serie. Womöglich bin ich also einfach nicht geübt darin.
Deshalb erscheint mir das Gezeigte auch wie eine Nummernrevue, die von Musik untermalt wird, um eine Art Verbindung zu schaffen zwischen den Szenen, die mir ansonsten recht freimütig aneinander asoziiert erscheinen.
Wie Young meint, hätte sie schon beim Lesen des Romans das Gefühl gehabt, dass hier ein alternder Schwuler die Welt seiner Jugend als bisexuellen Darkroom im californischen Sonnenschein imaginiert.
Ich habe das Buch nicht gelesen, bin schon nach Imperial Bedrooms ausgestiegen aber ich weiß, dass nur eine Generation nach mir eine veritable Renaissance von Bret Easton Ellis zelebriert wird.
Interessant in der Serie finde ich die Szenen, in denen er sich als junger Schreiber zeigt und imaginiert. Aber sie sind bislang (Folge vier inkl.) im Vergleich zum Musiksegen, schütter gesät.
BÜCHER
Seit 1998 bin ich freier Schriftsteller. Ich beschäftige mich mit autobiografischem Schreiben. Meine erste literarische Veröffentlichung war die Erzählung «Contrazoom», erschienen im Sammelband Mesopotamia, den Christian Kracht herausgegeben hat. Ende Februar erscheint Wachs und Gold bei Matthes & Seitz.
JOURNALISMUS
Neben einer veritablen Flut an Texten für Zeitungen und Zeitschriften, die in den vergangenen Jahren natürlich stark eingedämmt wurde, habe ich ab und an auch in Redaktionen sogenannte Positionen bekleidet. So war ich als Chefredakteur der Zeitschrift Quest bestellt, habe das Stil-Ressort bei der Welt am Sonntag geleitet, war als Korrespondent für Monocle in Äthiopien stationiert, war «Editor at Large» bei der franco-russischen Frauenzeitschrift L’Officiel und «Executive Editor» bei der russisch-deutschen Ausgabe von Andy Warhols Interview. Temps passé… und Zeit essen Texte auf. Eine Auswahl geglückter Texte finden Sie auf waahr.de. Interviews in englischer Sprache bei 032.com.
LITERARISCHER JOURNALISMUS
2013 habe ich mit Anne Waak und Ingo Niermann waahr.de gegründet. Ein Archiv für literarischen Journalismus. Schöne und erhaltenswerte Texte aus der jüngsten Vergangenheit, aus dem zwanzigsten Jahrhundert und sogar aus noch früheren Jahren vor der Erfindung der Paywall werden dort in Ehren gehalten und den am Lesen interessierten zugänglich gemacht. Für immer! Vermutlich
ÜBERSETZUNG

BERATUNG
Durch meine jahrzehntelange Erfahrung im Ausbrüten längerer Gedankenspiele bin ich zum fruchtbaren Quell für Ideen aller Art gereift. Ratsuchende oder schlicht überforderte Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen mit Sendungsbewusstsein lassen sich von mir mit angenehmen Formen für ihre Inhalte versorgen. Ich habe gute Erfahrungen mit sogenanntem Ghostwriting gemacht — sowohl in Buchform, aber auch für Reden oder Beiträgen in Zeitschriften —, kann mir aber auch Ihren Ton anverwandeln, um beispielsweise Ihre Newsletter zu verfassen. Referenzen auf Anfrage.
KONTAKT
email: joachim.bessing@me.com
Design: Middlecott
Programmierung: Husain Salah
Made in Detroit, MI, U.S.A.















