Ich beschäftige mich mit vielerlei Dingen.
Wie Cyprien Gaillard einmal sehr schön festgestellt hat: «Art seemed to me like a shelter for all my activities». Mit dieser Seite gewähre ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen ausführlichen Überblick zu meinen
Neigungen und Tätigkeiten.
TAGEBUCH
2026:
PABLO
Seit dem 1. Januar 2016 führe ich ein öffentliches Tagebuch, das in jedem Jahr unter einem neuen Titel erscheint. In diesem Jahr lautet das Motto «Pablo». Tagebucheinträge aus den vorangegangenen Jahren 2021 bis 2025 einschließlich sind hier auf der Seite archiviert; die aus den früheren finden sich bei waahr.de
06.10.
In Düsseldorf ging es zwischen Thomas und mir natürlich um die Toten Hosen. Natürlich, weil: wo sonst?
Er hatte die Dokumentation, die ich so toll fand, nicht gesehen. Ob natürlich blieb, wie so oft bei ihm, offen. Ich v ersuchte ihm, so gut es ging, zu beschreiben, was in dieser Dokumentation gezeigt wird von den auch für mich essenziellen Punkten Krise und Crescendo in der Kunstproduktion. Auch wie ich dabei, abermals, das Faszinierende an der Künstlerpersönlichkeit Campinos für mich entdecken durfte. Eben weniger durch die Machart des Films, der, wie gewöhnlich in der ARD, allenfalls mittelmäßig war. Aber halt durch die Situation, in der die Band sich zum Zeitpunkt der erzählten Zeit befindet.
Thomas wies mich, ich vermute: halb im Scherz auf „die Metallica-Dokumentation“ hin. Dabei fiel mir, genauer erst viel später im Schienenersatzverkehr von Düsseldorf-Völklinger-Straße nach Norf fiel mir ein, dass ich die unbedingt anschauen musste.
Ist freilich — oder natürlich? — eine andere Kragenweite. Aber ich spüre, dass Campino diese Folie hinter sich wähnt, wenn er vor einer Kamera der ARD-Produktionsgesellschaft sich geriert. Allein die Szene, wo Lars Ulrich und James Hetfield dem neuen Bassisten am Studioküchentisch eine Million Dollar schenken ist hilarious.
Beinahe noch besser gefällt mir freilich, wie sie ihren Verhaltenspsychologen canceln, weil der sich für ihr Dafürhalten schon zu sehr auf eine Lebens- (oder Lehens-?) Existenz im Kosmos Metallica einzurichten scheint. Davon, also von derlei Spompanaderln ist in der Hosen-Doku allenfalls der Drang zum Therapiertwerden noch erhalten geblieben. Und selbst das vollzieht sich im DIY.
Immerhin Gursky.
BÜCHER
Seit 1998 bin ich freier Schriftsteller. Ich beschäftige mich mit autobiografischem Schreiben. Meine erste literarische Veröffentlichung war die Erzählung «Contrazoom», erschienen im Sammelband Mesopotamia, den Christian Kracht herausgegeben hat. Ende Februar erscheint Wachs und Gold bei Matthes & Seitz.
JOURNALISMUS
Neben einer veritablen Flut an Texten für Zeitungen und Zeitschriften, die in den vergangenen Jahren natürlich stark eingedämmt wurde, habe ich ab und an auch in Redaktionen sogenannte Positionen bekleidet. So war ich als Chefredakteur der Zeitschrift Quest bestellt, habe das Stil-Ressort bei der Welt am Sonntag geleitet, war als Korrespondent für Monocle in Äthiopien stationiert, war «Editor at Large» bei der franco-russischen Frauenzeitschrift L’Officiel und «Executive Editor» bei der russisch-deutschen Ausgabe von Andy Warhols Interview. Temps passé… und Zeit essen Texte auf. Eine Auswahl geglückter Texte finden Sie auf waahr.de. Interviews in englischer Sprache bei 032.com.
LITERARISCHER JOURNALISMUS
2013 habe ich mit Anne Waak und Ingo Niermann waahr.de gegründet. Ein Archiv für literarischen Journalismus. Schöne und erhaltenswerte Texte aus der jüngsten Vergangenheit, aus dem zwanzigsten Jahrhundert und sogar aus noch früheren Jahren vor der Erfindung der Paywall werden dort in Ehren gehalten und den am Lesen interessierten zugänglich gemacht. Für immer! Vermutlich
ÜBERSETZUNG

BERATUNG
Durch meine jahrzehntelange Erfahrung im Ausbrüten längerer Gedankenspiele bin ich zum fruchtbaren Quell für Ideen aller Art gereift. Ratsuchende oder schlicht überforderte Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen mit Sendungsbewusstsein lassen sich von mir mit angenehmen Formen für ihre Inhalte versorgen. Ich habe gute Erfahrungen mit sogenanntem Ghostwriting gemacht — sowohl in Buchform, aber auch für Reden oder Beiträgen in Zeitschriften —, kann mir aber auch Ihren Ton anverwandeln, um beispielsweise Ihre Newsletter zu verfassen. Referenzen auf Anfrage.
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