Ich beschäftige mich mit vielerlei Dingen.
Wie Cyprien Gaillard einmal sehr schön festgestellt hat: «Art seemed to me like a shelter for all my activities». Mit dieser Seite gewähre ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen ausführlichen Überblick zu meinen
Neigungen und Tätigkeiten.
TAGEBUCH
2026:
PABLO
Seit dem 1. Januar 2016 führe ich ein öffentliches Tagebuch, das in jedem Jahr unter einem neuen Titel erscheint. In diesem Jahr lautet das Motto «Pablo». Tagebucheinträge aus den vorangegangenen Jahren 2021 bis 2025 einschließlich sind hier auf der Seite archiviert; die aus den früheren finden sich bei waahr.de
04.06.
In der mittleren Phase seines Werkes, die mir lieb und teuer ist, geht es bei Handke oft um die Problematik der Schwelle. Lange hatte ich geglaubt, dass damit eine Schwelle gemeint ist, die man schreibend übertreten muss, um überhaupt in den Textfluss hineinzugeraten.
Mittlerweile aber glaube ich zu wissen, dass es auch innerhalb des Textes noch eine Schwelle gibt. Und das es diese ist, die Handke meint. Sie ist auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten beständig spürbar. In dieser Erzählzeit sehnt man oft diesen Moment herbei, an dem die Schwelle übertreten sei. An dem man, vom ihrem höchsten Punkt aus, den Ausblick in das Panorama nehmen kann. Übersicht gewinnt. Und sich Erleichterung breit macht. So weit, wie die von dort aus nun sichtbar gewordene Welt.
Bis dahin ist man im Vergleich zur Schwelle sehr viel kleiner. Man bleibt es wohl auch. Bloß verschwindet sie dann hinter einem.
Ein ganz anders geartetes Schwellenproblem, rein in der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur verortet, ist das von mir so genannte Problem der 120. Seite, das ich während meines Aufenthaltes in Hamburg mit Sebastian besprechen konnte. Stichwort Die 120 Seiten von Sodom.
BÜCHER
Seit 1998 bin ich freier Schriftsteller. Ich beschäftige mich mit autobiografischem Schreiben. Meine erste literarische Veröffentlichung war die Erzählung «Contrazoom», erschienen im Sammelband Mesopotamia, den Christian Kracht herausgegeben hat. Ende Februar erscheint Wachs und Gold bei Matthes & Seitz.
JOURNALISMUS
Neben einer veritablen Flut an Texten für Zeitungen und Zeitschriften, die in den vergangenen Jahren natürlich stark eingedämmt wurde, habe ich ab und an auch in Redaktionen sogenannte Positionen bekleidet. So war ich als Chefredakteur der Zeitschrift Quest bestellt, habe das Stil-Ressort bei der Welt am Sonntag geleitet, war als Korrespondent für Monocle in Äthiopien stationiert, war «Editor at Large» bei der franco-russischen Frauenzeitschrift L’Officiel und «Executive Editor» bei der russisch-deutschen Ausgabe von Andy Warhols Interview. Temps passé… und Zeit essen Texte auf. Eine Auswahl geglückter Texte finden Sie auf waahr.de. Interviews in englischer Sprache bei 032.com.
LITERARISCHER JOURNALISMUS
2013 habe ich mit Anne Waak und Ingo Niermann waahr.de gegründet. Ein Archiv für literarischen Journalismus. Schöne und erhaltenswerte Texte aus der jüngsten Vergangenheit, aus dem zwanzigsten Jahrhundert und sogar aus noch früheren Jahren vor der Erfindung der Paywall werden dort in Ehren gehalten und den am Lesen interessierten zugänglich gemacht. Für immer! Vermutlich
ÜBERSETZUNG

BERATUNG
Durch meine jahrzehntelange Erfahrung im Ausbrüten längerer Gedankenspiele bin ich zum fruchtbaren Quell für Ideen aller Art gereift. Ratsuchende oder schlicht überforderte Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen mit Sendungsbewusstsein lassen sich von mir mit angenehmen Formen für ihre Inhalte versorgen. Ich habe gute Erfahrungen mit sogenanntem Ghostwriting gemacht — sowohl in Buchform, aber auch für Reden oder Beiträgen in Zeitschriften —, kann mir aber auch Ihren Ton anverwandeln, um beispielsweise Ihre Newsletter zu verfassen. Referenzen auf Anfrage.
KONTAKT
email: joachim.bessing@me.com
Design: Middlecott
Programmierung: Husain Salah
Made in Detroit, MI, U.S.A.















