Ich beschäftige mich mit vielerlei Dingen.
Wie Cyprien Gaillard einmal sehr schön festgestellt hat: «Art seemed to me like a shelter for all my activities». Mit dieser Seite gewähre ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen ausführlichen Überblick zu meinen
Neigungen und Tätigkeiten.
TAGEBUCH
2026:
PABLO
Seit dem 1. Januar 2016 führe ich ein öffentliches Tagebuch, das in jedem Jahr unter einem neuen Titel erscheint. In diesem Jahr lautet das Motto «Pablo». Tagebucheinträge aus den vorangegangenen Jahren 2021 bis 2025 einschließlich sind hier auf der Seite archiviert; die aus den früheren finden sich bei waahr.de
04.04.
In der Brancusi-Ausstellung, die überraschend gut gelungen ist. Der große Raum, den die Nationalgalerie zu bieten hat: so ungefähr hatte ich mir das Atelier des Meisters immer vorgestellt. Ich war als Teenager zum ersten Mal mit einem seiner Vögel konfrontiert worden (auf einer Klassenfahrt nach Mannheim) und es war wie Liebe. Wenn es einen Lebenskünstler gibt, dann ihn (und Warhol).
In Berlin sind es weniger die Werke, die mich berührt haben als die Rekonstruktion der Werkstatt samt einer beschnitzten Pforte, mit der das Diorama erschlossen wird.
Damals in Mannheim wollte uns die Kunstlehrerin freilich etwas anderes zeigen. Nämlich Rodin. Sie war es auch, die zu Brancusi vor allem zu sagen hatte, dass man seinen Namen Brangkusch auszusprechen hatte.
Mittlerweile halte ich Kunstunterricht per se für eine missratene Idee.
In einer Ecke des großen Raumes hatte sich ein Greis auf eines der Stühlchen niedergelassen, die man an der Garderobe sich leihen kann. Nahm sich einen Block — keine Ahnung, wie er den am betont brandenburgisch auftretenden Sicherheitspersonal der Firma Dussmann vorbeischmuggeln konnte — und begann zu zeichnen. Einen Vogel im Raum. Auf Hochglanz polierte Bronze vor der deckenhohen Tafel aus grünem Marmor im frühen Licht.
Ein Bild des Friedens. Daheim hatten die Katzen derweil die Wohnung in Schutt und Asche zerlegt.
BÜCHER
Seit 1998 bin ich freier Schriftsteller. Ich beschäftige mich mit autobiografischem Schreiben. Meine erste literarische Veröffentlichung war die Erzählung «Contrazoom», erschienen im Sammelband Mesopotamia, den Christian Kracht herausgegeben hat. Ende Februar erscheint Wachs und Gold bei Matthes & Seitz.
JOURNALISMUS
Neben einer veritablen Flut an Texten für Zeitungen und Zeitschriften, die in den vergangenen Jahren natürlich stark eingedämmt wurde, habe ich ab und an auch in Redaktionen sogenannte Positionen bekleidet. So war ich als Chefredakteur der Zeitschrift Quest bestellt, habe das Stil-Ressort bei der Welt am Sonntag geleitet, war als Korrespondent für Monocle in Äthiopien stationiert, war «Editor at Large» bei der franco-russischen Frauenzeitschrift L’Officiel und «Executive Editor» bei der russisch-deutschen Ausgabe von Andy Warhols Interview. Temps passé… und Zeit essen Texte auf. Eine Auswahl geglückter Texte finden Sie auf waahr.de. Interviews in englischer Sprache bei 032.com.
LITERARISCHER JOURNALISMUS
2013 habe ich mit Anne Waak und Ingo Niermann waahr.de gegründet. Ein Archiv für literarischen Journalismus. Schöne und erhaltenswerte Texte aus der jüngsten Vergangenheit, aus dem zwanzigsten Jahrhundert und sogar aus noch früheren Jahren vor der Erfindung der Paywall werden dort in Ehren gehalten und den am Lesen interessierten zugänglich gemacht. Für immer! Vermutlich
ÜBERSETZUNG

BERATUNG
Durch meine jahrzehntelange Erfahrung im Ausbrüten längerer Gedankenspiele bin ich zum fruchtbaren Quell für Ideen aller Art gereift. Ratsuchende oder schlicht überforderte Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen mit Sendungsbewusstsein lassen sich von mir mit angenehmen Formen für ihre Inhalte versorgen. Ich habe gute Erfahrungen mit sogenanntem Ghostwriting gemacht — sowohl in Buchform, aber auch für Reden oder Beiträgen in Zeitschriften —, kann mir aber auch Ihren Ton anverwandeln, um beispielsweise Ihre Newsletter zu verfassen. Referenzen auf Anfrage.
KONTAKT
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Made in Detroit, MI, U.S.A.















