Ich beschäftige mich mit vielerlei Dingen.
Wie Cyprien Gaillard einmal sehr schön festgestellt hat: «Art seemed to me like a shelter for all my activities». Mit dieser Seite gewähre ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen ausführlichen Überblick zu meinen
Neigungen und Tätigkeiten.
TAGEBUCH
2026:
PABLO
Seit dem 1. Januar 2016 führe ich ein öffentliches Tagebuch, das in jedem Jahr unter einem neuen Titel erscheint. In diesem Jahr lautet das Motto «Pablo». Tagebucheinträge aus den vorangegangenen Jahren 2021 bis 2025 einschließlich sind hier auf der Seite archiviert; die aus den früheren finden sich bei waahr.de
08.10.
Es hat angefangen zu regnen. Wie es ausschaut, für eine größere Anzahl von Tagen. Mit den ersten Tropfen, die ich auf dem Trottoir fand, war die Erinnerung an den Sommer schon beinahe ausgelöscht. Mit der Übermacht jener Zeit, die nun vor mir liegt.
Gestern im Verlauf eines langen Nachmittages und im Umkreis von nur vier U-Bahn-Stationen mit allem konfrontiert worden, was diese Stadt an kontrastierenden Milieus zu bieten hat — ob freiwillig, gar gerne, sei, zumindest rhetorisch: dahingestellt, wie es heißt.
Von der Bar in einer Galerie mit japanischer Keramik hatte ich einen guten Blick auf die Monkey-Dust-Scene der Kurfürstenstrasse. Paar Meter die Straße hinauf wurde die Folge einer Soap Opera gedreht mit dem üblichen Aufwand. Direkt vor mir vegetierten die aus Rumänien importierten Opfer auf alten Matratzen direkt vor dem Neubau, der von Niklas Maak einst als Trompete des Wandels und heilsamem Arthurshieb der Gentrifizierung gegen das seit den Tagen von Christiane F. tradierte Elend auf dieser Straße gefeiert wurde.
Long sentence cut short to the story: Es ist nichts draus geworden. Nur noch schlimmer. Und anscheinend kann man ja, ich kenne es bestens aus Frankfurt, nichts dagegen tun.
Darauf dann Mitte, ehemalige Mohrenstraße — I’m a slow learner, sorry for that — in Jens Spahn’s Lieblingschinesen, der sich ggü Frau Merkels Lieblingsdöner befindet. Schmeckte übrigens nicht so gut wie in Frau Merkels Lieblingschinesen, in dem ich neulich auch war, und war auch teurer.
Alles in allem also ein recht stimmiges Abbild für die gegenwärtige CDU.
BÜCHER
Seit 1998 bin ich freier Schriftsteller. Ich beschäftige mich mit autobiografischem Schreiben. Meine erste literarische Veröffentlichung war die Erzählung «Contrazoom», erschienen im Sammelband Mesopotamia, den Christian Kracht herausgegeben hat. Ende Februar erscheint Wachs und Gold bei Matthes & Seitz.
JOURNALISMUS
Neben einer veritablen Flut an Texten für Zeitungen und Zeitschriften, die in den vergangenen Jahren natürlich stark eingedämmt wurde, habe ich ab und an auch in Redaktionen sogenannte Positionen bekleidet. So war ich als Chefredakteur der Zeitschrift Quest bestellt, habe das Stil-Ressort bei der Welt am Sonntag geleitet, war als Korrespondent für Monocle in Äthiopien stationiert, war «Editor at Large» bei der franco-russischen Frauenzeitschrift L’Officiel und «Executive Editor» bei der russisch-deutschen Ausgabe von Andy Warhols Interview. Temps passé… und Zeit essen Texte auf. Eine Auswahl geglückter Texte finden Sie auf waahr.de. Interviews in englischer Sprache bei 032.com.
LITERARISCHER JOURNALISMUS
2013 habe ich mit Anne Waak und Ingo Niermann waahr.de gegründet. Ein Archiv für literarischen Journalismus. Schöne und erhaltenswerte Texte aus der jüngsten Vergangenheit, aus dem zwanzigsten Jahrhundert und sogar aus noch früheren Jahren vor der Erfindung der Paywall werden dort in Ehren gehalten und den am Lesen interessierten zugänglich gemacht. Für immer! Vermutlich
ÜBERSETZUNG

BERATUNG
Durch meine jahrzehntelange Erfahrung im Ausbrüten längerer Gedankenspiele bin ich zum fruchtbaren Quell für Ideen aller Art gereift. Ratsuchende oder schlicht überforderte Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Privatpersonen mit Sendungsbewusstsein lassen sich von mir mit angenehmen Formen für ihre Inhalte versorgen. Ich habe gute Erfahrungen mit sogenanntem Ghostwriting gemacht — sowohl in Buchform, aber auch für Reden oder Beiträgen in Zeitschriften —, kann mir aber auch Ihren Ton anverwandeln, um beispielsweise Ihre Newsletter zu verfassen. Referenzen auf Anfrage.
KONTAKT
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Made in Detroit, MI, U.S.A.















