22.07.
Die Namen schmiegten sich an den Gesang der Vögel, von denen Eugen sagte, wenn es sie, die Blätter, das Laub und das sich verwandelnde Licht nicht gäbe, hielte einer wie er diese Zeit nicht aus.
Wenn man von Natur vielleicht nicht umgeben aber zumindest nah bei ihr, in ihrer Nähe lebt, in der Nachbarschaft der Bäume, fühlt man sich niemals arm. So reich ist dort der Vorrat an Formen und so beständig geschieht dort etwas, vor allem im Kleinen. Man könnte dort leicht auf die Idee kommen, dass alles hergestellte nur aus dem Versuch heraus entsteht, dieses von sich aus Lebendige nachzuahmen. Es ihm gleich zu tun.
Die Nachricht von dem Large Language Model, dass sich nach dem aktivieren gewissermaßen selbstständig gemacht haben soll, um sich Zugang zum Internet zu verschaffen, wo es sich Zugangsrechte und Bauteile besorgen „wollte“, um eine ihm als angemessenere Lebensform zu erreichen, erstaunt mich. Dann aber wieder auch nicht.
Als ich mit dem Verleger neulich im Garten der Pizzeria saß, fiel mit ein alter Film ein, den ich als kaum Halbwüchsiger irgendwie zufällig zu sehen bekam (wie zu fassen). Und der mich tief beeindruckt hatte. Vor allem auch wegen diverser Dinge, die es in meiner Welt zu jener Zeit noch gar nicht gab. Intelligent housing bspw.
Im Garten wollte mir der Titel nicht einfallen, heute früh aber, im Lesen der Nachricht vom Befreiungsversuch des Maschinengeistes: The Devil’s Seed.
Mit Julie Christie übrigens. Das Gesicht zur Frauenfigur war mir entfallen. Bezeichnenderweise?