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02.07.

02.07.

Eher zufällig geriet ich gestern in Austausch mit einem, ich vermutete es: Mann, der direkt an der Yaqui Pass Road in Borrego Springs lebt. Von einem seiner Fenster schaut er wohl direkt auf den River of hills aus One Battle After Another. Ich schrieb, dass ich ihn um seinen Ausblick beneide. Seine Antwort war: Jeder muss irgendwo bleiben. Lebensumstände entstehen, wenn man einen Fuß vor den anderen setzt.

Im komplett umgebauten und im Zuge dessen auch wesentlich erweiterten Drogeriemarkt wandte sich eine mindestens siebzig Jahre alte Frau an eine der Verkaufsberaterinnen. Wo sie denn hier die Scheuerlappen finden könnte. Ihre Antwort war: Nicht bloss kurz gucken und dann gleich fragen. Man muss richtig suchen!

Im Garten der Osteria zog ich den Kellner in ein scherzhaftes Gespräch mit hinein. Er verstand kein Wort, antwortete aber etwas auf italienisch, das ich nicht verstand.

Später landete ich noch, einer Unterbrechung des Verkehrs auf der Ringbahn wegen, auf einem brechend vollen Bahnsteig an der Beusselstrasse. Im Nirgendwo also, wer’s kennt… Alle waren wir dort regelrecht abgeladen worden. Neben mir zwei ältliche Frauen, büroblass, keineswegs vornehm, beide hatten ihre Fahrräder dabei. Sie lamentierten ausdauernd, wie sie bei dem angezeigten 20-Minuten-Takt bloss nach Hause gelangen sollten, f a l l s sie es nicht schaffen würden, sich einen Platz in der überfüllten Bahn zu erobern. Tja. Hm.

Gespräch am letzten Ufer.

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