23.12.
Die Schlange vor dem Käseladen im Souterrain war um kurz vor 15:30 noch zehn Meter lang. In der Straßenbahn geht es um Rezepte. Ich empfinde diese Stunden als auf besonders angenehme Weise herausgehoben aus dem Jahresgeschehen. Wohl auch, weil ich weiß, wie still es bald geworden sein wird.
Nachdem ich lange Zeit noch gehadert habe, ob ich das Tagebuch des kommenden Jahres mit „Meine Fresse“ betiteln sollte, heißt es nun „Pablo“. Judith hat eine sehr schöne Illustration angefertigt. Von ihm, Pablo, dem kleinen Kater, der sich bloß in warmen Abendstunden zur Verfügung stellt.
In Ludwigsburg, am Wochenende, hatte es auf dem Weihnachtsmarkt einen, selbst bratwursthaft gebräunt, in kurzen Hosen. Die Sonne schien, der Himmel war blau. Die Würste werden auch immer länger.
Vor dem Schloss las ich auf einem Schild, bei dieser Allee, an deren Rand ich es aufgestellt fand, handelte es sich um „eine botanische Machtdemonstration“.
2026, Jahr des Feuerpferdes. Year of Pablo. On verra
Vi ses, Skat!