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28.07.

28.07.

Was mir am Freibad vor allem gefällt ist das provisorische Wohnen dort. Auf einem Handtuch, unter dem Freien Himmel (wie in dem Schlaflied aus Zürich). Die Habdwerkstechniken, derer man sich dort wieder entsinnt, um etwas fest zu knüpfen. Vor dem Wind zu beschützen. Vor begehrlichen Blicken zu verbergen. All dies gefällt meinem nomadischen Gemüt.

Saß ich als Kind noch im Schatten von Bäumen, ist heute der Beton der Tribüne mein bevorzugter Platz. Mit den Stufen im Rücken, den Wolken über mir und dem Wasser vor Augen.

Wer hat das einst behauptet, dass ein Wohnort in solcher Konstellation dem Menschen gemäß sei?

Das war freilich ich.

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