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26.01.

26.01.

Heimkehr, noch bin ich nicht vollständig zugegen. In den Straßen liegt Schneematsch, im Park ist die Wiese gefroren. Die Stadt wirkt unaufgeräumt auf mich.

Im zweiten Anlauf war es mir auf diesem Nachtflug gelungen The Final Reckoning komplett anzuschauen. Ein entgeisternder Film. Vielleicht auch etwas anderes, drittes. Ein Filmkritiker etwa könnte dazu geschrieben haben, dass dieser Film vor allem zeigt, wie ein Film gemacht werden muss mittlerweile, um mit einem Film Geld zu verdienen — innerhalb der diesen Film hervorbringenden Strukturen. Oder so ähnlich.

Danach noch „Sorry, Baby“ (Eva Victor) und mit großem Vergnügen den dritten Teil von Bridget Jones geschaut, Bridget Jones’s Baby —exzellentes Drehbuch! Unglücklicherweise landeten wir zehn Minuten zu früh, beziehungsweise gefiel sich der Flugkapitän in schier endlosen Durchsagen, sodass mir die kostbaren letzten Minuten genommen bleiben mussten.

Friederike meinte vorhin beim Kaffee, dass The Final Reckoning womöglich als Roman gemeint war? In dieser Szene jedenfalls, wo er nackt im Meer des Nordpols wiedergeboren wird, stösst das visuelle Medium an seine Grenze. Und auch der Epilog in den Graslandschaften Südafrikas, bei seiner telepathischen Ansprache an die Weidetiere, hatte ich eine Art drittes Empfinden an mir bemerkt.

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