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12.09.

12.09.

Auf Anraten von Sebastian habe ich mich abermals und dieses Mal intensiv mit dem Tagebuch Tabu I von Peter Rühmkorf aus 1989/90/91 befasst. Vom Deutschhistorischen abgesehen, beschäftigt er sich vor allem ab Ende 1990 mit der interessanten Frage, ob er seine Tagebücher wie geplant posthum nach einer Sperrfrist, die auch vom Todeszeitpunkt der Ehefrau mitbestimmt würde, veröffentlichen lassen soll. Oder doch schon zu Lebzeiten, also im Jetzt der Erzählzeit.

Da er sich deshalb viel mit Tagebüchern Anderer beschäftigt, ergibt sich der angeneheme Effekt in einem Tagebuch zu lesen, in dem einer Tagebücher liest.

Ich nehme an, er hätte online geschrieben. Hat er leider nicht mehr erlebt.

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