11.02.
Kam jetzt erst dazu, Let’s talk about feelings zu lesen, das im Stapel unter Shadow Ticket gelegen hatte. Ein sympathisches Buch. Die Passage, in der ein Aquarium in Japan als eine Ausstellung beschrieben wird, ist wunderschön.
Leif Randt erinnert mich jetzt noch mehr an Michel Houllebecq, wofür allein ich ihm dankbar bin, denn er überschreibt ihn für mich mit seiner klaren, präzisen, aber stets zugewandten Analyse.
Wo es bei MH nie grässlich genug zur sogenannten Sache gehen kann („seien Sie gemein, richtig gemein, dann sind sie wahr“), schafft Leif Randt diese übergroße, alle uns bergende Milde, die immer bis an den Rand des noch Fassbaren bugsiert wird von ihm, da man, ihn lesend, begreifen kann, dass es noch immer geht.
Alle fallen. Aber halt auf diese Weise, wie ausgerechnet ein staubiger Clown in jener Zeitlupensequenz, mit der das iPhone Pro beworben wurde. Oder war es das Modell noch zuvor?
Lots of incoherences, too. Freilich wohl dosierte. Was ich ja mag.