10.03.
Die Lyrik von Marit Heuß schließt mir den Frühling in diesem jungen Jahr noch einmal schöner auf, als er das von sich aus könnte.
Wie jeder zauber wirkt ihrer bloß persönlich. Von Angesicht zu Angesicht, von Gehirn zu Gehirn, mir fehlen wohl nicht die Worte, wohl aber eine Sprache, um hier vermitteln zu können (Christian Metz hat im Feuilleton einiges dazu geleistet).
Aber nicht alles wurde erhalten. Sätze, es sind Zeilen, wie „Und ich wurde wieder jung und nackt“ sind absurderweise typisch. Andere erwarten sie mit ihrem Leben.
Als wir in der vergangenen Woche Alexander Schnickmann gegenüber platziert saßen, meinte ich zu Friederike, dass ich Ehrfurcht verspüre, in der Anwesenheit einer dichtenden Person. Weil die für mich die Heavy Weight Champions sind.
„Die unausgefüllten Zwischenräume/ Von einem Seelenzustand zum anderen“
Wo ist dann eine Return-Taste if you need one.