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20.03.

20.03.

Immer wieder wie magisch, wenn das aktuelle Datum eines Monats mit dem seit jeher voreingestellten in der Vorlage trifft und ich lediglich den Monat, voreingestellt für immer auf einen zweiten, neu eingeben muss. Außerdem, greifbare Magie: wie ich gestern das letzte Hemd überstreifte, dass noch nach dem Waschmittel des Hotels in Chiang Mai duftete. So lange schon ist das her. Bald wieder hin!

Manchmal muss man auch nach Draußen. Um sich anreiben zu lassen mit dem, was man in sich trägt. Blüten und Pflanzen. Auch Gestank.

Aber mit dem Morgengruß II (die römische Ordnungszahl scheint hier entscheidend wie die Strahlen der dahinter aufgehenden Sonne selbst) gesprochen: Das Licht dieser Tage stellt mit den Gegenständen des Alltages, auch mit Staubkörnern und Bröseln, mit Flecken und Apfelspalten, vor allem aber mit deren Schatten, Situationen her im Stile William Egglestons.

Dann will ich mich einfach nur zurücklehnen und genießen. Blinzeln, wenn die Spitze der Mineralwasserflasche mich anfunkelt. Kein Schauspiel. Dennoch währt es nicht für lang.

Schreiben bedeutet vor allem auch: Abkürzungen finden.

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