02.04.
Es war die Zeit der Rapsblüte. Die gelben, noch satter in diesen Ton gefärbt als die Narzissen, über das Land wie gestreuten Felder sah ich schon von oben, im Anflug auf Toulouse. Wenig später dann, da schon im vollbesetzten Bus, die ersten Pinien. Für mich der sommerlichste Baum.
Die Tür öffnet sich, wenn man auf den mit «Laporte» beschrifteten Klingelknopf drückt. So kann das Leben sein.
Am Flussufer blüht schon der Milchstern. Wir sind hierher gekommen, um mehrere Tage lang vor allem zu essen. Nachts rüttelt der Wind an den Fensterscheiben. Der Wind weht hier auch viel ausdauernder noch als auf Sylt. Dafür gibt die Matratze schier unendlich nach. Bis in die untersten, dunkelsten Palastetagen hinunter. Dort schläft man ein.