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2.3.

2.3.

Wunderschönes Tageslicht, entstanden aus Hochnebeln, hinter denen die Sonne mildtätig verhüllt nur ihre Leistung bringt: heiß und strahlend.

Für dieses Licht vor allem bin ich auch gerne in Südostasien. Der Himmel ist dort selten blau, immer hell bedeckt und auf den Fotos ist das schöne Wetter dort, die Wärme und die Feuchtigkeit, nur zu ahnen, zu wissen, kaum zu sehen.

Das Schlafdiagramm aus jener Nacht zum Sonntag, derentwährend die Krankheit von mir abrückte, sich zurückzog in den Tag, kann keine einzige Besonderheit ausweisen. Die bunte Grafik zeigt eine Nacht meines Schlafens, so gelungen wie immer. Mit einer Abfolge von Phasen des Tiefschlafs und schmalen Sektoren des R.E.M. Nothing to write home about.

Als ich mit Sebastian am Dienstag in Mitte umherstrolchte, fragten wir in einem Fachgeschäft für Zeitschriften nach der obskuren Zeitschrift für Ideengeschichte, von Kennern der sogenannten Materie auch «Zig» genannt.

Der Fachhändler dort hatte noch nie von ihr gehört. Er schien auch nur mittelmäßig daran interessiert, das zu ändern.

Ich wies ihn darauf hin, dass die aktuelle Ausgabe angeblich einen Text von Rainald Goetz enthält.

Er, enthusiasmiert: «Oh, I heard about it! He spoke!»

Funny, dass sein Laden «Do you read me?» heißt.

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